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Bürgermeister Dezember 2014

Ein wichtiges Symbol der Weihnachtszeit ist der Weihnachtsmann mit seinem roten Mantel und der roten Mütze. Viele würden gewiss sehr überrascht dreinschauen, wenn der gemütliche Alte mit dem Rauschebart plötzlich mit einem grellgelben Umhang in die Stuben kommen würde.

“Weihnachten ist nicht nur eine besinnliche Zeit,
in der wir über die Geschichte nachdenken,
sondern auch über all die Menschen, die uns
besonders nahe standen,
oder von denen wir etwas lernen konnten.
An Weihnachten einfach mal
all jenen Danke sagen,
die uns begleitet und unterstützt haben,
ist ein besonderes Weihnachtsgeschenk.”

Monika Minder (*1961)

Obwohl in unserer modernen Zeit nichts mehr unmöglich erscheint, können wir froh sein, dass einige “ältere” Traditionen der Schnelllebigkeit der Gegenwart Paroli bieten und uns ein Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit geben.

Auch eine andere Institution, welche uns vor allem das Gefühl der Sicherheit vermittelt, ist eng mit der Farbe Rot verbunden, denn unsere Freiwilligen Feuerwehren halten treu zur Tradition und fahren mit roten Fahrzeugen zum Einsatz.

Den engen Zusammenhalt demonstrierten unsere aktiven Kameraden am 14. November 2014 im Dorfgemeinschaftsraum bei der Ortsfeuerwehr Friedersdorf. Nach der abgelaufenen Amtsperiode der Gemeindewehrleitung stand die Neuwahl an und 61 aktive Kameraden folgten der Einladung, um über die weitere Arbeit der Feuerwehren in unserer Gemeinde mitzuentscheiden.

Die gewohnt emotional gehaltene Rede des amtierenden Gemeindewehrleiters Silvio Renger brachte die nötige Stimmung, welche vor allem durch die Abwesenheit sämtlicher Vertreter von Kreis und Verband etwas getrübt erschien. Leider informierte er aber auch offiziell, dass er aufgrund seiner beruflichen Aufgaben nicht mehr in der Lage ist, die Arbeit in der Gemeindewehrleitung fortzuführen. Der Idealzustand der Personalunion von Gemeindemitarbeiter und Feuerwehr stand nach dem Arbeitswechsel nicht mehr zur Verfügung.

Umso erfreulicher war dann der Umstand, dass sich zwei Kameraden bereit erklärten, für das Amt des Gemeindewehrleiters zu kandidieren. Das Ergebnis ging dann für den früheren Gemeindewehrleiter Dieter Baier aus. Der knapp unterlegene Frank Baier schmollte nun nicht, sondern erklärte sich sofort bereit, in der Wehrleitung mitzuarbeiten und als Verantwortlicher für die Maschinisten und die Ausrüstung tätig zu sein.

Genauso herzlich, wie wir uns bei Silvio Renger für seine Arbeit bedanken, möchten wir der neuen Leitung gratulieren und versichern, dass wir uns als Verwaltung bemühen werden den Wünschen der Kameraden und den Forderungen aus dem beschlossenen Brandschutzbedarfsplan gerecht zu werden. Allen Kameraden möchten wir auf diesem Weg noch einmal recht herzlich Danke sagen für die nicht ganz so selbstverständliche ehrenamtliche Arbeit in den sieben Ortswehren und in der gesamten Gemeindewehr mit der überaus wichtigen Tageseinsatzgruppe!

Aber zurück zum Weihnachtsfest! Weihnachten – ein einfaches und doch so mit Bedeutung beladenes Wort. Es verbindet so viele Gefühle, Erwartungen und Hoffnungen wie kaum ein anderes Ereignis. Weihnachten umschreibt neben dem christlichen Gedanken das Fest der Liebe, des Friedens und der Harmonie.

In einer Zeit, in denen man aus allen Ecken der Welt Nachrichten über Aggressivität und Gewalt empfängt, möchte man sich am liebsten verkriechen und von alldem nichts hören und sehen. Abschirmen geht leider aber nur bedingt. Darum wird kein anderes Ereignis im Jahr von den Menschen mit all diesen Wünschen in Verbindung gebracht und so herbeigesehnt wie das Weihnachtsfest.

Schon aus der Tradition heraus entwickelte sich zur Weihnachtszeit die Hoffnung nach Gemeinsamkeit in der Familie und in den Gemeinschaften. Unter dem Dach des Weihnachtfestes lassen sich so mancher Stress und viele Probleme verbergen. Mag es manchmal auch nur eine kurzzeitige Ablenkung vom Alltagsstress sein, diese Zeit ist für ganz viele Menschen sehr wichtig. Nur der Wunsch, zusammen zu sein, macht aus einigen Streithähnen verständnisvolle Mitstreiter. Die Frage nach dem Grund der Zwistigkeit lässt sich gerade in der Weihnachtszeit mit einer gemeinsamen Lösung für das “Wie geht es gemeinsam weiter?” beantworten.

Nach wie vor freuen sich viele Senioren aus unserer Gemeinde über das gesamte Jahr auf die Angebote der Vereine. Aber die Weihnachtsfeier ist immer noch ein ganz besonderer Höhepunkt.

Es gibt sehr viele Aktivitäten in der Gemeinde, bei denen die Menschen gemeinsam Feste organisieren, Weihnachtsmärkte vorbereiten und kleine Zusammenkünfte ins Leben rufen. Ob es nun ein provisorischer Glühweinkessel ist oder eine schnell hergerichtete Schlittenbahn, ob die Feierlichkeiten in den Vereinsräumen oder im Freien durchgeführt werden, das alles ist den Organisatoren und den Teilnehmern nicht ganz so wichtig. Hauptsache ist, dass man die Leute anspricht und das Gefühl verbreitet etwas füreinander zu tun.

Aber auch zu Hause, im engsten Kreis der Familie, gewinnt das Weihnachtsfest wieder an Bedeutung. Junge Familien, wie sie immer wieder gern nach Markersdorf und seine Ortsteile ziehen, nehmen Weihnachten oftmals eher lustig. Aber verzichten darauf würde wohl niemand.

Junge Familien, wie sie immer wieder gern nach Markersdorf und seine Ortsteile ziehen, nehmen Weihnachten oftmals eher lustig. Aber verzichten darauf würde wohl niemand.
Viele Väter, Mütter, Kinder und Geschwister gehen weit weg von zu Hause einer Arbeit nach. Leider klappt es nicht bei allen, das Fest gemeinsam zu begehen. Angestrebt wird jedoch von den meisten, wenigstens ein paar Stunden zusammen zu sein. Und umso mehr steigt die Vorfreude, das Verbreiten der Heimlichkeit.

Für viele beginnt diese Vorfreude jedoch nicht mit den Auslagen in den Supermärkten, wenn schon im September die Weihnachtfiguren angeboten werden und Ende November die Nachricht verbreitet wird, dass der Kakao knapp wird und man sich schnell die Schokolade für das Fest sichern muss. Keine Sorge in unserer Konsumgesellschaft wird die Schokolade nicht so schnell knapp und wenn, dann ist trotzdem noch genügend zum “gesunden” Naschen da.

Für mich beginnt eigentlich die Vorfreude, wenn der Herbst sich dem Ende zu neigt, wenn die Arbeit im Garten abgeschlossen ist oder bis zum Frühjahr warten muss, weil es zu schnell dunkel wird. Weglaufen wird sie bestimmt nicht! Wenn dadurch die Abende zu Hause länger werden und man mehr Gelegenheit zu Gesprächen mit und ohne Handy hat, da kommt schon so etwas wie Vorfreude auf.

Weihnachten jedoch ist immer auch so ein kleiner Abschluss. Runterfahren, Pfarrer Steffen Kroll würde es bestimmt “Entschleunigen” nennen, und die strapazierten Akkus aufladen.

Den nächsten Satz könnte man eigentlich jedes Jahr als Abschluss nehmen, denn nach Weihnachten kommt eigentlich nur noch der Jahreswechsel und dann, ja dann beginnt schon wieder die Vorfreude auf das nächste Weihnachtsfest, weil dann wieder alles so harmonisch und gemütlich ist.

Also, ich finde die Zeit um Weihnachten einfach toll und ich wünsche allen gemütliche, besinnliche und harmonische Feiertage. Und wenn Sie sich bei den vielen Feiern oder in der Christnacht treffen, dann nehmen Sie sich einfach ein bisschen mehr Zeit füreinander, diese bekommen Sie das ganze Jahr wieder zurück.

Für den Jahreswechsel wünsche ich allen, auch im Namen des Gemeinderates und der Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, einen guten Rutsch, Gesundheit und persönliches Wohlergehen. Schrauben Sie die Vorsätze und Erwartungen an sich und an Ihr Umfeld nicht allzu hoch und helfen Sie mit, dass man sich auch wieder etwas mehr über das Erreichte freuen kann, auch wenn es nicht alle Erwartungen erfüllt!

“Zufrieden kann nur der sein,
der das Erreichte auch als Erfolg bewerten kann!”

Ihr Bürgermeister
Thomas Knack

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