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Ans zweite Standbein denken

Sich im Strukturwandel beruflich orientieren

Wer sich im ländlichen Raum selbständig etwas dazuverdienen möchte, für den eröffnet das Internet immer wieder neue Möglichkeiten, Geschäftsideen und Kunden zu finden
Wer sich im ländlichen Raum selbständig etwas dazuverdienen möchte, für den eröffnet das Internet immer wieder neue Möglichkeiten, Geschäftsideen und Kunden zu finden

Foto: Robin Higgins, Pixabay License

Mit der wachsenden Verfügbarkeit des schnellen Internets steigt die Attraktivität des ländlichen Raumes weiter, nicht nur zum Wohnen, sondern auch zum Arbeiten. Deshalb lohnt es sich, über die Nutzung des Internetanschlusses über private Zwecke hinaus nachzudenken.

Ein zweites Standbein in Reserve haben

So mancher wird sich im Zuge des Strukturwandels – dem ja nicht nur der Abschied von der Braunkohle, sondern ein grundlegender Technologiewandel zugrunde liegt – beruflich neu orientieren müssen. Je nach Berufsausbildung und -erfahrung kann eine berufliche Neuorientierung eine Chance sein, jedoch besteht auch das Risiko , im Arbeitsmarkt nicht mehr angemessen Fuß zu fassen. Ganz besonders die Generation der über Fünfzigjährigen, oft Generation 50plus genannt, steht vor enormen enormen Herausforderungen, wenn es um einen neuen Arbeitsplatz geht; manchmal bleibt dann nur, auf eigene Rechnung arbeiten zu müssen. Vor diesem Hintergrund verzeichnen die beratenden Berufe seit einigen Jahren aus der Altersgruppe der über Fünfzigjährigen eine erhöhte Nachfrage im Existenzgründungsbereich.

Doch auf welchen Gebieten gibt es Chancen?

Auf jeden Fall sollte man einbringen, wo man Erfahrungen hat, was man gerne macht und wo man vielleicht Ansprechpartner kennt. In den meisten Fällen kommt wieder das Internet ins Spiel, weil es den Aktionsraum vergrößert und hilft, ohne große Nebenkosten schneller Kunden zu finden. Schon allein aus diesem Ansatz heraus sind in den letzten Jahren eine Vielzahl an neuen Dienstleistern entstanden, nämlich solche, die als internetbasierte Werbeagentur anderen Anbietern im Internet helfen, von möglichen Kunden entdeckt und in der Zielgruppe bekannt zu werden, ganz der alten Weisheit folgend: Einen Anbieter, den man nicht kennt, kann man auch nicht beauftragen. Das Know-how dazu kann man sich anlesen, man muss es nur tun. Je mehr Erfolg man damit für seine Kunden erreicht, umso größer ist der eigene Erfolg.

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Andere wiederum sind im Online Handel unterwegs. Dabei macht es allerdings wohl keinen Sinn, gegen bestehende Großanbieter zu konkurrieren, vielmehr sollte man schauen, wo Engpässe bei Anbietern und bei Verbrauchern bestehen und diese für beide Seiten nützlich beheben. So ein Bereich ist beispielsweise die Online-Direktvermarktung von Lebensmitteln im Aboverfahren: Für viele Verbraucher ist es eine Freude, wenn alle zwei Wochen ein Paket mit frischem Gemüse ins Haus kommt. Auch wenn sich mancher im Dorf vielleicht darüber wundert: Es handelt sich um einen wachsenden Markt, besonders im Bio-Bereich. Einer der Anbieter hatte übrigens die charmante Idee, auf diesem Wege “krummes Gemüse”, das der Einzelhandel nicht abnimmt, an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Wegen der kurzen Lieferkette ist der Kohlendioxid-Ausstoß bei der Direktbelieferung besonders gering.

Doch auch der Gedanke, etwas zu produzieren und über das Internet zu vermarkten, liegt näher als mancher glaubt. Die modernen LED Leuchtmittel haben als weiteres Beispiel eine junge Frau dazu angeregt, einen Selbstbausatz für Deckenleuchten zu entwickeln. Das Konzept: Sie liefert dekorative LED-Leuchtmittel, Messingfassungen an Leitungen, für die in einem Brett, das an der Zimmerdecke befestigt wird, bereits Bohrungen vorhanden sind. Auf dem Brett verborgen ist die zugekaufte elektronische Steuerung für die Wohnzimmerleuchte, die mittels Fernbedienung das Ein- und Auschalten wie auch die Helligkeitssteuerung erlaubt. Selber produzieren muss sie also nur das Brett mit Bohrungen und Ösen, über die es an der Zimmerdecke befestigt wird, alles andere wird zugekauft.

Das Wichtigste: Anfangen!

Ganz egal, welche Idee man angehen möchte: Man kann gar nicht zeitig genug damit beginnen. Von heut’ auf morgen lässt sich kein Geschäft entwickeln, man braucht Zeit, um Kunden zu gewinnen und um Erfahrungen zu sammeln. In vielen Bereichen empfiehlt es sich daher, sein Standbein fürs Alter im Nebenerwerb zu entwickeln, um gegebenenfalls ganz darauf umsatteln zu können. Ein Tipp zum Schluss: Wer sich an erfolgreichen Unternehmen orientiert und überlegt, welche Dienstleistungen er für diese erbringen kann, hat ganz automatisch erfolgversprechende Kunden als Zielgruppe.

Quelle: PR/Ost!

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