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Bürgermeister September 2009

Nach Bestätigung der Ergebnisse der Kommunalwahlen fand am 06. August 2009 die konstituierende Sitzung des Gemeinderates statt.

“Wir haben die Erde von unseren Eltern nicht geerbt,
sondern von unseren Kindern nur geliehen.”

Indianisches Sprichwort

Als erste Amtshandlung hatten die neu gewählten Gemeinderäte über beantragte Ablehnungsgründe zu entscheiden. Frau Szostakowski und Herr Lange beantragten, das Mandat als Gemeinderat nicht antreten zu müssen.

Die vorgebrachten Gründe wurden von der Mehrheit der Gemeinderäte anerkannt und somit rückten für die Wählergemeinschaft Holtendorf Herr Willi Wiedmer und für die CDU Herr Ulrich Schubert nach.

Die Vertreter für die Gremien wurden bestimmt und damit auch die Aufgaben verteilt.

1. Stellvertretender Bürgermeister wurde Siegfried Rohne und 2. Stellvertreter Dr. Kerstin York.

Entsprechend der Hauptsatzung der Gemeinde Markersdorf ist je ein Stellvertreter in den beschließenden Ausschüssen gesetzt.

Folgende Vertreter des Gemeinderates werden die Gemeinde in den Ausschüssen und den Verbänden vertreten (in Klammern sind die Vertreter angegeben):Technischer Ausschuss (beschließend)
Bürgermeister Thomas Knack
Siegfried Rohne (Dr. Kerstin York)
Johannes Rohne (Dieter Deutschmann)
Horst Ebermann (Thomas Warkus)
Andreas Schaaf (Frank Eidner)
Stefan Bunzel (Willi Wiedmer)

Verwaltungsausschuss (beschließend)
Bürgermeister Thomas Knack
Dr. Kerstin York (Siegfried Rohne)
Frank Eidner (Andreas Schaaf)
Eberhard Liebscher (Dieter Deutschmann)
Gerhard Neumann (Ulrich Schubert)
Thomas Warkus (Horst Ebermann)

Kulturausschuss (beratend)
Bürgermeister Thomas Knack
Dr. Kerstin York, Simone Tempel
Thomas Warkus, Reinhard Pfohl

Trinkwasserzweckverband Ostritz/Reichenbach
Bürgermeister Thomas Knack
Siegfried Rohne (Gerhard Neumann)

Zweckverband Gewerbegebiet Am Hoterberg
Bürgermeister Thomas Knack
Frank Eidner (Reinhard Pfohl)
Gerhard Neumann (Ulrich Schubert)

Abwasserzweckverband Weißer Schöps
Bürgermeister Thomas Knack
Siegfried Rohne (Reinhard Pfohl)
Horst Ebermann (Ulrich Schubert)
Johannes Rohne (Eberhard Liebscher)
Willi Wiedmer (Stefan Bunzel)

Planungsverband Berzdorfer See
Bürgermeister Thomas Knack
Stefan Bunzel (Gerd Pohl)

Mit diesen Entscheidungen ist der Gemeinderat arbeitsfähig, was er in der Sitzung am 20. August gleich unter Beweis stellen konnte.Die wichtigste Beratung war die Information des Bürgermeisters zum Stand der Baumaßnahmen am Kindergartenstandort Jauernick-Buschbach.

Nachdem sich der Gemeinderat für den Erhalt der Einrichtung in Jauernick-Buschbach entschieden hatte und die Verwaltungaufgefordert wurde, die notwendigen Mittel in den Haushalt einzustellen, sind viele Beratungen vor Ort durchgeführt worden. Die Aussagen der zugezogenen Fachbehörden waren überwiegend gleichlautend. Die vorhandene Kindereinrichtung kann unter den vorherrschenden Bedingungen nicht weiterbetrieben werden.

Von der Fachbehörde des Landesjugendamtes Chemnitz wurde die Schließung der Einrichtung in Aussicht gestellt, wenn nicht alle notwendigen Auflagen für eine Sofortsicherung des Betriebs gewährleistet werden können.

Schnell war zu erkennen, dass die Komplettsanierung des vorhandenen Kindergartens ein Fass ohne Boden wird und dass der Denkmalschutz die Forderungen noch einmal erhöht. Also haben wir uns entschieden, zweigleisig an die Problematik heranzugehen:
1. die Bedingungen zu schaffen, die ein befristetes Weiterbetreiben der jetzigen Einrichtung ermöglichen und
2. parallel dazu alles zu tun, um am Standort des ehemaligen Rittergutes einen Ersatzneubau als Kindertagesstätte zu realisieren.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Spätestens ab der zweiten Septemberwoche können die “Berggeister” wieder in der Einrichtung Jauernick-Buschbach betreut werden und voraussichtlich ein Jahr später werden wir eine kleine neue Einrichtung einweihen können.

Vielen Dank an alle Beteiligten, die diesen Stand ermöglicht haben und vor allem auch ein Dankeschön an die Behörden, die zwar sehr deutlich waren, aber doch recht unbürokratisch an einer Lösung mitgearbeitet haben.

Für uns ist die Problematik auch eine Lehre gewesen, denn Probleme vor sich her schieben, bringt nicht wirklich etwas. Meistens kostet es im Nachhinein viel mehr.

Wir sind bemüht, die Kosten für die Erhaltung der Alteinrichtung so gering wie möglich zu halten und viele Anschaffungen auch schon für den neuen Kindergarten in Jauernick-Buschbach nutzen zu können.

Der geplante Neubau der Kindereinrichtung am Standort der Grundschule in Markersdorf ist durch den Ersatzneubau nicht gefährdet und die Planung dafür läuft ebenfalls auf Hochtouren.

Ich denke aber, dass wir mit unseren Entscheidungen der großen Politik wieder ein Stück voraus sind: In meinen Gesprächen mit unseren Kindergärtnerinnen kommt immer wieder zum Ausdruck, dass nicht mehr Lohn der Grund für die Streiks war, sondern die Verbesserung der Arbeitsbedingungen den Schwerpunkt bildeten. Wir als Träger der kommunalen Einrichtungen haben das eben auch so verstanden. Leider tragen wir nun aber die Kosten für beides.

Ihr Bürgermeister
Thomas Knack

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