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Wirtschaftspolitik vor Ort

Große Politik im Berggasthof

Vorab publik sollte das nicht werden: Für Donnerstag, den 13. August 2020, hatten der Kreisverband Görlitz der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU/CSU (MIT) und der Kreisverband Görlitz der CDU Unternehmer aus dem Landkreis Görlitz in den Berggasthof Jauernick-Buschbach eingeladen. Ziel war es, intensive Klartext-Gespräche mit Ministerpräsident Michael Kretschmer zu führen, sich weiter zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen.

Sylke Jennewein, seit diesem Jahr Vorsitzende der MIT im Kreis Görlitz, stellte in ihrem Grußwort die Bedeutung der Wirtschaft für die politische Arbeit in dem Mittelpunkt: “Die Wirtschaft ist der Motor unserer Gesellschaft.” Und ohne Wirtschaft seien die Handlungsmöglichkeiten der Politik begrenzt. Das sei Grundlage für gemeinsame Handlungsstrategien, die in diesem Jahr angesichts der Corona-Krise besondere Bedeutung bekamen. Jennewein hob die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft hervor.

Weiter Flächen für Gewerbe und Industrie sowie zentralen Ansprechpartner gefordert

Der Vorsitzende der CDU im Landkreis Görlitz Florian Oest erkannte, dass Kommunal- und Landespolitik Hand in Hand für wirtschaftsfreundlichere Rahmenbedingungen wirken müssen: “Die positive Entwicklung der Wirtschaft und eine aktive Gestaltung des Strukturwandels haben für mich oberste Priorität. Wir benötigen jetzt und auch nach dem Ausstieg aus der Braunkohleförderung im Jahr 2038 Wertschöpfung im Landkreis Görlitz. Dafür stehen ab sofort jährlich über 120 Millionen Euro für die Lausitz zur Verfügung. Um die Maßnahmen besser zu steuern brauchen wir einen zentralen Ansprechpartner in der Landkreisverwaltung für die Wirtschaft, der beispielsweise Unternehmen von der Ansiedlung bis zur Erweiterung, unterstützt. Darüber hinaus stelle ich fest, dass im Landkreis Görlitz nicht ausreichend Flächen für Gewerbe und Industrie zur Verfügung stehen. Deshalb wollen wir die Kommunen bei der Erschließung und Entwicklung entsprechender Flächen durch die Landkreisverwaltung entlasten. Die Finanzierung soll dabei durch Mittel aus dem Strukturwandel erfolgen.”

Unternehmerverband Markersdorf positioniert sich

Mit dabei auf dem Treffen war der Vorsitzende des Unternehmerverbandes Markersdorf e.V. Rolf Domke. Sein Fazit: “Der Unternehmerverband Markersdorf e.V. begrüßt die vom Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und Florian Oest vorgestellte Initiative sehr, zumal mit diesen Geldern auch die Attraktivität unseres Landkreises verbessert wird.”

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Als Finanzexperte und Vertreter der unternehmerischen Basis vor Ort hat Domke ein Anliegen, das in Görlitz, Dresden und Berlin Gehör finden muss: “Wir Unternehmer wünschen uns, dass die Verteilung der Geldern unter enger Einbeziehung der vor Ort handelnden Institutionen entschieden und nicht allein von politische Gremien vorgeben wird. Es wird viel Geld in die Region fließen so ist es von enormer Wichtigkeit, dass die Erfahrungen der Unternehmer, die auch vor Ort gut vernetzt sind, in die Entscheidungsprozesse unmittelbar eingebunden sind.”

Gegenüber anderen Wirtschaftsstandorten in der Oberlausitz hat Markersdorf mindestens drei riesige Vorteile: Die Unternehmerschaft vor Ort kennt sich, teils ist man gemeinsam zur Schule gegangen oder als Nachbarn groß geworden, auf jeden Fall findet hier jeder, der unternehmerisch aktiv sein will, schnell Anschluss. Ganz in diesem Sinne ist als zweiter Punkt der Markersdorfer Unternehmerverband zu erwähnen, der auf Austausch und Bildung setzt und sich auch politisch immer wieder einbringt, so wie beim Treffen im Berggasthof. Dritter Vorteil sind eine Gemeindeverwaltung und ein Gemeinderat, die zugleich wirtschafts- und familienfreundlich sind – insbesondere Kinderfreundlichkeit hat man sich auf die Fahnen geschrieben und setzt diesen Anspruch bei jeder sich bietenden Gelegenheit um.

Und wer freie Gewerbeflächen sucht, ruft einfach mal im Markersdorfer Rathaus unter 035829 630-0 an.

Quelle: Redaktion markersdorf.de

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